Gesucht: Know how, Kreativität, Kompetenz


Die Chance in den Medien. Keine andere Branche übt eine so große Faszination aus. Arbeitsplätze in der Medienwirt schaft sind attraktiv, entsprechend groß ist der Andrang. Und die Branche boomt. Beste Voraussetzungen für ein Jobwunder also?

Gesucht wird qualifiziertes Personal. Motivierte Mitarbeiter, die flexibel, kreativ und solide ausgebildet sind. Doch genau die sind nicht einfach zu finden. Denn neue Technologien in Produktion, Postproduktion und Sendebetrieb erfordern Personal mit neuen Qualifikationsprofilen. Veränderte inhaltliche Konzepte und neue Formate verlangen nach flexiblen Mitarbeitern, die gelernt haben, diese kreativen Anforderungen umzusetzen.

Für Medienunternehmen ist es schwierig, eine kontinuierliche Ausbildung zu realisieren. Sie arbeiten häufig projektbezogen. Große Produktionen werden in kurzen Zeiträumen mit jeweils wechselnden Teams von Spezialisten hergestellt. Und neue Technologien können nur eingesetzt werden, wenn es auch qualifiziertes Personal gibt, das diese Technik beherrscht.

Zur langfristigen Sicherung des Erfolges von Medienunternehmen auch im internationalen Wettbewerb ist daher ein breites Angebot an qualifiziertem Personal besonders wichtig. Denn nur so kann ein Umfeld geschaffen werden, das die Medienindustrie in die Lage versetzt, ihre Entwicklungspotentiale voll auszuschöpfen.

Auch Berufseinsteiger stellen sich die Fragen: Was soll ich denn überhaupt lernen? Was sind die Anforderungen, die zukünftige Auftraggeber und Arbeitgeber stellen? Wie kann ich mich dafür qualifizieren - und habe ich eine realistische Chance, mit der gewählten Qualifikation einen Arbeitsplatz zu finden?

Dabei reicht "Learning by doing" und "Training on the job" langfristig nicht mehr aus. Zur Sicherung der Qualität ist heute lebenslanges Lernen gefragt. Effektive und flexible Qualifizierungsangebote sind daher notwendig, um die Mitarbeiter in den Betrieben oder überbetrieblich weiterzubilden.

Ausbildungsinstitutionen werden mit sich ständig wandelnden Anforderungen und neuen, in der Praxis entstehenden Qualifikationsprofilen konfrontiert. Sie müssen den Bedürfnissen des Marktes folgen und die inhaltlichen und technologischen Entwicklungen in ihren Ausbildungsgängen berücksichtigen. Dies erfordert nicht nur den ständigen und intensiven Dialog mit der Praxis, sondern auch eine realistische Bedarfsanalyse und klare Definition der Bildungsziele.


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