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Neu in den Medien?: Ansprechpartner finden
Wie finde ich die richtigen Ansprechpartner?


Tipp:Entscheidend für den spontanen Auftritt - auch telefonisch - ist: Legen Sie sich vorher einige Fragen zurecht und fassen Sie sich kurz (besonders wenn Sie - hoffentlich! - merken, daß Sie vielleicht stören). Fragen Sie nach Infomaterialien über die Firma. Kommen Sie nicht mit leeren Händen, sondern lassen Sie Ihre Unterlagen da.

Da sind wir schon beim nächsten wichtigen Punkt: Auch wenn Sie hoffen, sich durch den Zauber Ihres persönlichen Auftritts einen Lebenslauf und eine schriftliche Bewerbung zu sparen: Sie werden nicht darum herumkommen.

Beschreiben Sie, warum und in welchem Bereich Sie am liebsten arbeiten wollen. Und erwähnen Sie, warum Sie sich ausgerechnet bei dieser Firma bewerben (hier gilt wieder: Informieren Sie sich vorher über das Unternehmen).

Tipp:Allgemeine Ratgeber-Literatur für den Aufbau von Lebensläufen gibt es in jeder Buchhandlung!!!!
Wie kann ich mich präsentieren?

Wenn Sie sich über Ihre Fähigkeiten klarer geworden sind und mehr über Ihren Medienbereich wissen, ist es an der Zeit, sich auf den Markt zu stürzen.
Hierbei ist es wichtig, daß Sie sich über Ihre eigene Strategie und Wirkung klar werden und nicht nur auf irgendwelche Standard-Tips hören.

Beispiel:

Einfach mal so in Produktionsfirmen vorbeischneien und nachfragen? Das kann natürlich funktionieren, aber auch völlig danebengehen. Wenn Sie bei der Arbeit stören. Oder eigentlich gar nicht so recht wissen, was Sie fragen wollten, ins Stottern geraten oder aufdringlich werden. Besonders verkrampft wird es, wenn das fröhliche Vorbeischneien eigentlich gar nicht Ihre Art ist. Außerdem gibt es Firmen und Chefs, die den Typ "frisch und frech" gar nicht gebrauchen können.

Beispiele für zusätzliche Angaben oder Unterlagen, die einen Eindruck von Ihren Fähigkeiten und Interessen geben:

Erwähnen Sie mögliche einschlägige Hobbys (wie Schreiben, Fotografie oder Zeichnen). Diese sollten sich allerdings nicht gerade auf ausgedehnte Reisen, Surfen und Kampftrinken beschränken.

Mitschnitte von Sendungen, Beiträge oder Artikel (das müssen keine Profi-Arbeiten sein, sondern vor allem Beispiele für Ihren Stil; in Wochenendseminaren kann man z.B. unter Anleitung journalistische Beiträge als Text-, Bild- oder Tonübung herstellen). Eine Mappe mit Ihren Arbeiten (Fotos, Zeichnungen)

Nachweise über mögliche Techniken, die Sie beherrschen (z.B. Schnitt, Entwicklung von Videospielen etc.)


Wie kann ich Kontakte aufbauen?

Vor allem Einsteiger brauchen Kontakte. Auch wenn Sie noch keine Ansprechpartner kennen, können Sie einiges unternehmen, um sie zu finden.

Besuchen Sie z.B. Workshops, Infoveranstaltungen oder Konferenzen - alles, was zu Ihrem Interessengebiet gehört. (Beispiele: Medienforum NRW, Filmfestspiele, Multimedia-Tagungen). Für die meisten dieser Veranstaltungen gibt es zumindest teilweise Sonderkarten für Studenten oder Schüler, Sondereinlaß für Einzelveranstaltungen oder Vorträge).

Gehen Sie auf Profis zu und sprechen Sie sie an. Das bedeutet nicht, daß Sie nur von sich erzählen oder gleich nach einer Stelle fragen sollten. Vielmehr sollten Sie Gespräche führen (aber bitte nicht stundenlang!). Zeigen Sie Interesse für die Arbeit Ihres Ansprechpartners, stellen Sie Fragen. Geben Sie am Ende des Gesprächs Unterlagen ab (keine riesigen Mappen!) oder tauschen Sie Visitenkarten aus (kann man in jedem Hauptbahnhof drucken lassen). Notieren Sie nach dem Gespräch die wichtigsten Informationen (wann und wo getroffen? worüber gesprochen?), damit Sie möglicherweise später noch einmal Kontakt aufnehmen können. Haben Sie keine allzu großen Hemmungen: Die meisten Medienprofis wissen, wie wichtig Kontakte sind (sie leben davon!), und viele reden gern von ihrer Arbeit.

Doch auch wer bereits den Fuß in der Tür hat, kann sich nicht darauf verlassen, daß er der ganzen Welt auf ewig im Gedächtnis bleiben wird. Ohne Initiative werden Tips über interessante Jobs an ihm vorbeilaufen.

Klingt banal, ist aber wichtig: Adressen und Telefonnummern gut aufbewahren! Schreiben Sie ab und zu mal Karten (Geburtstage, Weihnachten).

Melden Sie sich, wenn Sie zwischendurch Zeit haben (und nicht nur dann, wenn Sie verzweifelt auf Jobsuche sind). Nehmen Sie Einladungen wahr (auch wenn Sie mal nicht so viel Lust haben oder befürchten, kaum jemanden zu kennen). Bleiben Sie in Erinnerung!

Suchen Sie Kontakt zu Berufsverbänden (für fast jeden Berufszweig von der Kamera bis zur Ausstattung gibt es solche Zusammenschlüsse) und zu Gewerkschaften.

Finden Sie gezielt und mit Hilfe der einschlägigen Handbücher etwas über mögliche Arbeitgeber heraus. Gibt es Projekte, die Sie vielleicht kennen / gesehen haben? Wie heißen die Geschäftsführer, Produktionsleiter oder andere Ansprechpartner?

Lesen Sie Fachzeitschriften und notieren Sie sich, wenn neue Produktionen angekündigt werden. Wenn Sie die Gelegenheit haben, sehen Sie sich Dreharbeiten an. Stören Sie aber nicht bei der Arbeit. Manchmal ergeben sich lange Drehpausen, in denen Sie Ihr Glück versuchen können.

Noch günstiger ist es, sich bei sogenannten "Casting-Büros" (findet man in den Branchenhandbüchern) für Komparsen-Jobs eintragen zu lassen. Dann ergibt sich vielleicht die Chance, bei Außen- oder Studiodrehs mitzuwirken, anstatt nur am Rand herumzustehen. Auch für einen solchen kleinen Job gilt: Zeigen Sie , daß Sie den Ernst der Arbeit begreifen und entwickeln Sie ein Gespür dafür, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, Fragen zu stellen.

UND JETZT ZUM SCHLUSS: VIEL ERFOLG!

P.S: SOLLTEN SIE AUS IHREM EIGENEN ERFAHRUNGSSCHATZ WICHTIGE TIPS FÜR IHRE ZUKÜNFTIGEN KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN BEITRAGEN WOLLEN:

DAS aim-TEAM IST FÜR ANREGUNGEN DANKBAR! (E-MAIL: miainfo@aim-mia.de)

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