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Meldung
Masterclass Non-Fiction
Die Entwicklung neuer dokumentarischer Formate und Projekte steht im Mittelpunkt der Weiterbildung an der internationalen filmschule köln. Start ist im Februar 2013.

Die Formen des dokumentarischen Erzählens und Berichtens haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Zu den gewohnten Reportagen, Dokumentarfilmen, Magazinbeiträgen sind einerseits neue Formate wie das Dokudrama hinzugekommen. Andererseits erweitern etwa visuelle Effekte und Animationen die Gestaltungspalette. Denn, so stellt die internationale filmschule (ifs) fest: "Klassisch Dokumentarisches verbindet sich heute geradezu selbstverständlich mit fiktionalen Elementen, mit Animationen und visuellen Effekten. Am Computer generierte Bildwelten ermöglichen Erzählungen, die lange Zeit für Dokumentaristen nicht realisierbar schienen."

In der Masterclass Non-Fiction können Autorinnen, Regisseure, Producer oder Journalistinnen mit Berufserfahrung eigene Filmideen weiterentwickeln. Dabei werden sie von Expert/innen unterstützt. In der berufsbegleitenden Weiterbildung werden zudem Themen behandelt wie: Grundlagen von Primetime-Dokumentationen, Stoffentwicklung, Konzeption, Dramaturgie. Die Teilnehmer/innen analysieren Sendeplätze und Trends, bereiten sich auf das Pitching, also die Präsentation der Projekte, vor. Aufgegriffen werden z. B. auch Grundlagen von Reenactments (Nachstellen von Szenen), VFX, neue Aufnahme- und moderne Schnitttechniken.
In den vorangegangenen Kursen konnten bereits Projekte entwickelt werden, die auf großes Interesse stoßen, so die ifs. So wären z. B. zwei der Filme bereits ausgestrahlt, zwei Kinofilme stünden vor ihrer Premiere. Andere Projekte würden momentan realisiert.

Die Masterclass umfasst 11 Wochenend-Module im Zeitraum vom Februar 2013 bis Januar 2014
sowie einen viertägigen Kongress (World Congress of Science & Factual Producers 2013). Die Kosten betragen incl. Kongress-Akkreditierung: 2500 Euro.
Interessierte sollen bei der Bewerbung maximal zwei Filmideen einreichen. Die Beschreibung soll den "erzählerischen Ansatz und die Nennung von (potenziellen) Protagonisten" enthalten. Außerdem soll beschrieben werden, warum dieser Film - und für welches Publikum - realisiert werden sollte. Die Ideen können sich sowohl auf einzelne Filme wie auch auf Serien oder Reihen beziehen.

Bewerbungsschluss ist Freitag, der 14. Dezember 2012.
(as)


www.filmschule.de

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