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Literatur: Rezensionen
Medienliteratur neu erschienen
Bei der Buchmesse 2012 wurde nicht nur über Games und Apps diskutiert. Es gibt auch einfach neue Bücher.


Foto: (c) Frankfurter Buchmesse / Alexander Heimann

Auf der Buchmnesse werden Produkte präsentiert, Projekte angebahnt und neue Trends diskutiert. Bei der StoryDrive Konferenz standen so die "die Potentiale (medien-)übergreifender Zusammenarbeit" im Mittelpunkt. Also die Frage, wie das Publikum spannende Geschichten lesen, hören, sehen und nutzen kann. Durch gedruckte Bücher aber auch über E-Books, Hörbücher, Apps, Filme... Ganz selbstverständlich mit am Tisch: die Games-Industrie. Fast die Hälfte der 7300 Aussteller hat auch digitale Produkte im Angebot.

Aber eine Buchmesse ohne Bücher ist ja undenkbar. Aus dem Korb der Neuerscheinungen sind einige für Medienprofis, medieninteressierte Leserinnen und Berufseinsteiger besonders interessant. Ganz im Trend liegt, dass Bücher mit digitalem Zusatzservice geliefert werden.

Produktionspraxis und Hintergrund

Bei den Fachbüchern zur Filmproduktion gibt es - neben zahlreichen überarbeiteten Neuauflagen - im UVK-Verlag Neuerscheinungen, etwa zur Filmfinanzierung. In "Recoup! Filmfinanzierung - Filmverwertung" thematisiert Eckhard Wendling, wie "neue Technologien und Workflows" auch die Filmfinanzierung verändern, z.B. durch "alternative Abspielplattformen, Pay-TV- wie Pay-per-View-Optionen und Streaming-Media-Angebote". Neben der üblichen Wertschöpfungskette entstehen dort zusätzliche Modelle und Möglichkeiten.
Recoup

"Sound für Videospiele" heißt ein Buch von Matts Johan Leenders, das im Schüren Verlag erschienen ist. Der Autor hat Ton- und Bildtechnik in Düsseldorf studiert und arbeitet sowohl als Tonmeister wie als Komponist und Sound Designer. Mit dem Buch werden die "besonderen Anforderungen an Ton und Musik", die bei Games entstehen, aufgegriffen. Dabei werden Techniken und Arbeitsabläufen dargestellt, die Klangbeispiele dazu sind online abruf- und hörbar.
Sound für Videospiele

Bei "Spiel mit der Wirklichkeit" von dem Herausgeber-Team Kay Hoffmann, Richard Kilborn, Werner C. Barg geht es um die Entwicklung dokumentarischen Formate in Fernsehen und Film. In dem "umfassenden Handbuch" werden Geschichte und Formen analysiert. Ein spezieller Schwerpunkt liegt auf Großbritannien, in dem viele der in der Bundesrepublik beliebten Formate entstanden sind. Der Band ist bei UVK erschienen.
Spiel mit der Wirklichkeit

Auch mit Dokumentarfilm befasst sich "Spielarten des Dokumentarischen" von Thorolf Lipp. Die Publikation im Schüren Verlag ist als "erste multimediale" Einführung in den Dokumentarfilm für den deutschen Buchmarkt gedacht und entwickelt eine systematische Einordnung. Folgerichtig wird das Buch durch eine DVD ergänzt, auf der klassische und zeitgenössische Filmausschnitte die Thesen veranschaulichen.
Spielarten des Dokumentarischen

Journalismus neu präsentiert

Gleich mit einer ganzen "Journalismus Bibliothek" wartet der Herbert von Halem Verlag aus Köln auf. Die Lehrbuchreihe mit dem Motto "Basiswissen für die Medienpraxis" ist für Berufsanfänger/innen wie erfahrene Journalist/innen gedacht. Zu dem Konzept der Reihe gehört, dass jeweils ein Autoren-Tandem gebildet wird aus einem Journalist, der über praktischen Erfahrungen verfügt, und einem Wissenschaftler, der die didaktischen und theoretischen Ebenen mit einbringt. 2012 erscheinen Bände zu Politikjournalismus, zu Lokaljournalismus, Sportjournalismus, Kulturjournalismus, Medienjournalismus, Ratgeber-Journalismus. 2013 sind die Themen geplant: Ausland, Kriegs- und Krisenjournalismus, Wirtschaft, Klatsch, Wissensjournalismus sowie Motor/Reise.
Journalismus Bibliothek

Wer die eigene Fachbuchsammlung noch umfassender ergänzen will, kann dies mit dem "Weißbuch Kulturjournalismus", herausgegeben von Wolfgang Lamprecht, tun. Der Wiener Löcker Verlag hat das 670 Seiten umfassende Buch herausgebracht, das alle Facetten der Berichterstattung über "Musik, Bildende Kunst, Literatur, Tanz, Theater, Architektur, Medien" zeigen will. Dabei geht es auch um das Berufsbild der Kulturjournalist/innen und um die Frage, welche Rolle sie im kulturellen Umfeld spielen: Übernehmen sie die kritische Reflektion oder werden sie zunehmend Teil des Kultur-Marketings?
Weißbuch Kulturjournalismus

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Wie das "Berufsziel PR" erfolgreich verwirklicht werden kann, schildert der gleichnamige Band im UVK-Verlag, der von einem 5-köpfigen Team herausgegeben wird. In dem Buch sollen die verschiedenen Karrierewege und Einstiegsmöglichkeiten nachgezeichnet werden. Neben der Frage, was zum PR-Handwerk gehört, werden die neuen Berufsprofile aufgegriffen, sind Interviews mit Branchenvertreter/innen nachzulesen. Gedacht ist das Buch für Berufseinsteiger wie erfahrene Fachkräfte.
Berufsziel PR

Weitere Neuerscheinungen bei UVK im Feld "PR Praxis" sind das "Handbuch Online-PR", herausgegeben von Ansgar Zerfaß und Thomas Pfeil als aktueller Überblick über Konzepte und Instrumentarien, der Band "Die Pressekonferenz" von Martina K. Schneiders zur professionellen Vorbereitung und Organisation und "Kommunikation für Behörden und Verwaltung" von Thomas Altenburg, der sich mit Rahmenbedingungen und Praxis der Öffentlichkeitsarbeit für öffentliche Einrichtungen befasst.
PR Praxis

Aktualisiert...

Nicht nur die Neuerscheinungen verdienen Aufmerksamkeit. Eine ganze Reihe der Medienfachbücher wird von den Verlagen regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Ein Beispiel ist das Buch "Medienrecht" von Frank Fechner, das bei UTB jetzt in der 13. Auflage vorliegt. In der Neuauflage sind u. a. die Themen De-Mail-Gesetz und der neu geregelte Rundfunkbeitrag berücksichtigt.
Medienrecht

Dies als kleiner Einblick in Neuerscheinungen wie Neuauflagen im Jahr 2012. Der Lern- und Leseherbst kann also beginnen.
(as)

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