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Meldung
Wettbewerb für Frauen in der Medientechnik
Absolventinnen von technischen Studiengängen können sich mit ihren Abschlussarbeiten um den ARD/ZDF Förderpreis bewerben.

Die drei Trägerinnen des ARD/ZDF Förderpreises »Frauen + Medientechnologie« 2010: 3. Preis: Yvonne Klein (links); 2. Preis: Larissa Görner (rechts); 1. Preis Katrin Tonndorf (Mitte). Foto: rbb/Thomas Ernst
Noch sind in Medienunternehmen durchaus antiquierte Rollenmuster zu beobachten. Frauen übernehmen organisatorische, kaufmännische und vermehrt redaktionelle Aufgaben, während die Technik als Männerdomäne gilt. Ein Sekretär ist ebenso oft bzw. selten anzutreffen zu wie eine Tontechnikerin. Führungspositionen werden häufig von Männern besetzt. Von 11 öffentlich-rechtlichen Sendern werden so nur 2 durch Intendantinnen repräsentiert. Also: es gibt noch Raum für Veränderung.

Mit dem Preis ARD/ZDF Förderpreis »Frauen + Medientechnologie« wollen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten "hochqualifizierten Frauen" den Weg ebnen und weibliche Fachkräfte für Führungspositionen in den technischen Bereichen gewinnen. Außerdem soll durch den Wettbewerb, der 2011 zum dritten Mal stattfindet, der fachliche Austausch mit den Hochschulen vertieft werden. So erhofft sich WDR-Intendantin Monika Piel "neue Ideen, interessante Themen und überraschende Erkenntnisse". Die eingereichten Arbeiten werden von einer Fachjury nach Kriterien wie Originalität, praktischer Relevanz, strategischer Bedeutung und fachlicher Exzellenz beurteilt.

Frauen, die sich in ihrem Studium mit audio-visueller Technik auseinandergesetzt haben, können sich mit Abschlussarbeiten (für Bachelor, Master, Diplom, Magister, Promotion etc.) bewerben. Diese können Arbeiten aus den Feldern Radio, Fernsehen oder Ton-/Bewegtbild-Übertragung über das Internet sein. So hatten sich die Preisträgerinnen 2010 mit "TV-nahen mobilen interaktiven Rundfunkdiensten" und HDTV befasst.

Vergeben werden drei Preise, die insgesamt mit 10.000 Euro dotiert sind. Bewerben können sich Absolventinnen von deutschen, österreichischen und schweizerischen (Fach-)Hochschulen und Universitäten. Die Arbeiten sollen nach dem 1. Januar 2009 bei der Hochschule eingereicht und bis zum 28. Februar 2011 von der Hochschule bewertet worden sein. Die Wettbewerbs-Bewerbungen sind bis zum 28. Februar 2011 möglich.
(as)

www.ard-zdf-foerderpreis.de
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