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Meldung
Gegen Kikeriki-Journalismus
Die Otto-Brenner-Stiftung zeichnet Beiträge aus, die unbequeme Wahrheiten ins Licht rücken. Für den journalistischen Nachwuchs gibt es Recherchestipendien.

Die Stiftung der IG Metall möchte Journalist/innen fördern, die "gründlich recherchieren und kritisch berichten, ohne Angst vor möglichen Konsequenzen." Als Motto wird dem Wettbewerb 2007 ein Zitat des langjährigen IG-Metall-Vorsitzenden vorangestellt: "Nicht Ruhe und Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit." Damit will die Stiftung ein deutliches Zeichen gegen den Trend "zum Kikeriki-Journalismus und zur unkritischen Übernahme der Mehrheitsmeinung" setzen.

Wer diese demokratische Wachsamkeit mit individuellem Stil und geschliffener Sprache verbindet, kann sich Hoffnung auf eine der Auszeichnungen machen. Erstmals werden in diesem Jahr Analysen (Leitartikel, Kommentare, Essays) in die Preisvergabe mit einbezogen.

Förderung von jungen Journalist/innen

Der journalistische Nachwuchs, mit dem ausdrücklich auch Redaktionen von Schüler- und Jugendzeitungen gemeint sind, kann sich für den "newcomer- Sonderpreis" bewerben. Außerdem vergibt die Stiftung in Kooperation mit dem Netzwerk Recherche drei Stipendien. Mit dem Preisgeld ist eine Betreuung durch erfahrene Mentor/innen verbunden.

Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 45.000 Euro vergeben. In der Jury sind namhafte Journalist/innen wie Sonia Mikich und Volker Lilienthal vertreten.
Die Bewerbungsfrist für den Otto-Brenner-Preis ist der 15. August 2007.
(as)

www.otto-brenner-preis.de


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