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Meldung
Ausbildungsberuf Mediengestalter/in Digital- und Printmedien neu geordnet
Ab August 2007 soll eine veränderte Ausbildungsverordnung in Kraft treten. Dann wird es drei neu konzipierte Fachrichtungen geben.

Download der Infobroschüre des ZFA als PDF
Mediengestalter/innen im Bereich der Digital- und Printmedien arbeiten in Werbeagenturen, bei Verlagen, in der Druckwirtschaft, bei Mediendienstleistern sowie in Kommunikationsabteilungen von Industrie, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen. Sie sind für die fachgerechte Herstellung von Medienprodukten verantwortlich.
Ihr Beruf wird ab Sommer 2007 Mediengestalter/in Digital und Print heißen. Die überarbeitete Ausbildungsverordnung sieht drei Fachrichtungen vor.

Die Fachrichtung Beratung und Planung ersetzt die alte Fachrichtung Medienberatung. Neben der Betreuung der Kunden und der Erstellung von Angeboten sind zusätzlich Marketingkompetenzen in das Berufsbild aufgenommen worden. Ferner wird zukünftig ein Schwerpunkt auf der Projektkonzeption liegen.

Die Fachrichtung Konzeption und Visualisierung umfasst die Analyse von Kundenanforderungen, die Entwicklung von Gestaltungsideen und die präsentationsreife Erarbeitung von Designkonzepten. Diese Fachrichtung ist vollständig neu konzipiert worden.

In der Fachrichtung Gestaltung und Technik finden sich die Inhalte der bisherigen Richtungen Mediendesign, Medienoperating und Medientechnik wider. Die Auszubildenden gestalten Elemente der Medienprodukte und bereiten sie für die unterschiedlichen Medienformate auf.

Die Ausbildungsordnung sieht, wie gehabt, neben den Pflichtqualifikationen eine breite Palette von Wahlqualifikationen vor, aus denen die Betriebe die jeweils geeigneten Module aussuchen können. Dies erlaubt es, dass so unterschiedliche Unternehmen wie Musiknotenverlage, Onlineredaktionen, Verpackungsmittelhersteller ebenso Mediengestalter ausbilden können wie Druckereien, Werbeagenturen oder Reprografiebetriebe.
Durch die Aufnahme der Wahlqualifikation "Geografik" können Institutionen, die bisher Kartograf/innen ausgebildet haben, Mediengestalter/innen-Azubis einstellen.
Im Zuge der Neuordnung wurden auch die Anforderungen des Handwerks in das Berufsbild integriert. Damit gehört der Beruf des handwerklichen Schriftsetzers endgültig der Vergangenheit an.

Die Verabschiedung der Neuordnung ist für April 2007 geplant, so dass die Unternehmen ab August 2007 in der neuen Form ausbilden können.

Detaillierte Informationen und Beispiele für die betriebliche Praxis sind auf der Seite des Zentralen Fachausschusses Berufsbildung Druck und Medien nachzulesen: www.zfamedien.de
(as)
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