Home   AIM   MIA   Service & Kontakt     Kontakt
Meldung
Die Feminale 2004 und das Glück
Köln - Vom 6.- bis 10 Oktober 2004 findet die 12. Feminale statt. Das Motto des Frauen-Film-Festivals lautet schlicht: Glück.

Mädchen im Sandkasten, alte Damen, die rote Fahnen schwenken, und indische Lastwagenfahrerinnen - das sind nur einige wenige Protagonistinnen der insgesamt über 100 Filme, die die diesjährige Feminale präsentiert.
Das Motto ist eines Jubiläumsjahres würdig - schließlich wird Feminale 20! Ein internationales Filmprogramm untersucht die Fragen: "Was ist Glück? Was bedeutet Glück vor allem für Frauen und wie unterscheiden sich die Vorstellungen darüber in der Welt? Was tun Leute, um ihr Glück zu machen? Und gibt es einen Ort, wo nicht mehr an Glück geglaubt wird?" In Filmen aus Irland, Ägypten, Russland, USA oder Chile kann man und frau der Beantwortung dieser Fragen auf die Spur kommen.

Im Festivalbereich Panorama werden "aktuelle Filme und Videos von europäischen oder in Europa lebenden Regisseurinnen" gezeigt, dazu zählen sowohl Spiel- wie Dokumentarfilme, Animations- und Experimentalfilme.

Die Feminale kümmert sich auch um den filmischen Nachwuchs. Im Internationalen Wettbewerb Horizonte wird das beste Erstlingswerk bei fiktionalen Langfilmen gesucht und mit 2.500 Euro ausgezeichnet. Bei Girls Focus geht es um das Jungsein, die erste Liebe und Freundschaften. Auch das Festival-TV wird von Nachwuchsfilmerinnen produziert. Kölner Schülerinnen dokumentieren das Festival, unterstützt vom Audiovisuellen Medienzentrum der Universität Köln.

Weiterhin im Programm: Quer Blick, ein "internationales Lesben-Film-Programm" mit "ausgewählten Produktionen aus der Transgender-Szene". In einem Gruppenportrait werden Pionierinnen des ethnografischen Films vorgestellt, Beiträgen aus siebzig Jahren Filmgeschichte zeigen u.a. Arbeiten von Margaret Mead, Jean Lydall und wieder entdeckte Aufnahmen von Zora Neal Hurston. Ein Special widmet sich dem Thema Groupies und wirft die Frage auf, ob die Musikfans selbstbewusste Frauen oder Klischeeweibchen waren.
Das neu gegründete Dokumentarfilmnetzwerk für Frauen in Köln, LaDoc, wird sich ebenfalls auf dem Festival vorstellen und zeigt Arbeiten von Mitgliedern.

Informationen über das vielfältige Filmangebot, die ergänzenden Vorträge und Workshops können im Festivalprogrammheft nachgelesen werden. Die Kartenpreise liegen zwischen 3 und 8,50 Euro. Eifrige Festivalgänger/innen sparen mit einer Sechserkarte für 30 Euro. Kartenreservierungen sind nicht möglich. (as)

www.feminale.de
© 2007 Copyright - aim - Ausbildung in Medienberufen - KoordinationsCentrum - in Trägerschaft der sk stiftung jugend und medien - Im Mediapark 7 - D-50670 Köln - Mail-Kontakt - alle Rechte vorbehalten