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Meldung
Filmclub 813 startet wieder mit Open-Air-Kino:
Rock'n Roll-Filme auf dem Dach der VHS
Köln - "Let there be rock..." - Rechtzeitig zur Sommersaison veranstaltet der Filmclub 813 wieder sein traditionelles Open-Air-Kino auf dem Dach der Volkshochschule Köln. Zum Auftakt ist am Freitag, 18. Juli, Rio Reiser in "Johnny West" zu sehen.

Mit Johnny West (BRD 1977, 127 Min.) hat der Filmclub 813 ein relativ unbekanntes Werk des deutschen Autorenkinos ausgegraben. In dem Film von Roald Koller verdingt sich Rio Reiser alias Johnny als Roadie bei der US-Band The Manhattans. Auf der Tour durch Ami-Kasernen und GI-Clubs lernt Johnny die Arzttochter Monika kennen und lieben, doch der Roadie erhält seine Chance als Gitarrist bei der Band.

Insgesamt acht Rock'n Roll Filme hat der Filmclub 813 in seinem Open-Air-Programm. Alle Filme werden auf dem Dach des Studienhauses der Volkshochschule Köln am Neumarkt gezeigt. Einlass ist um 21.30 Uhr. Beginn bei Dunkelheit, bei Regen im Kino in der Brücke, Hahnenstraße 6.

Die weiteren Termine:

Samstag, 19. Juli: Udo Lindenberg in
Panische Zeiten (BRD 1979, 101 Min.)
Regisseur und Hauptdarsteller Udo Lindenberg wird von geheimnisvollen Bonner Politganstern entführt, entgeht aber der geplanten Gleichschaltung und kann als neuer Bundeskanzler für ein besseres Leben sorgen.

Freitag, 25. Juli: Joe Strummer und The Clash in
Rude boy (GB 1980, 120 Min.)
In diesem Film von Jack Hazan zbd David Mingay wird ein rebellischer junger Mann als Roadie bei der Punk-Gruppe The Clash verpflichtet. Eine Studie nah am Thema und mit ausgezeichnetem Konzertmaterial.

Samstag, 26. Juli: Skater in
Skater Dater (USA 1965) und Free Wheelin'
Zur Musik von Mike Curb hat Noel Black in "Skater Dater" dialogfrei Bilder von Skatern inszeniert, wobei ihn hinter den Stunts die Kinder interessieren. Scott Dittrich setzt zwölf Jahre später in seinem Dokumentarfilm "Free Wheelin'" wagehalsigen Aktionen ein Denkmal.

Freitag, 1. August: Gene Vincent, Little Richard und Eddie Cichran in
The girl can't help it (USA 1956, 97 Min.)
Frieda Grafe schrieb über Regisseur Frank Tashlin: "Tashlin war der erste Karrikaturist der bewegten Linie. Der wahre Geist der fünfziger Jahre, verkörpert in den Formen von Jayne Mansfield, bringt in Sekundenschnelle Eis zum Schmelzen und Milch zum Überkochen."

Samstag, 2. August: Ken Wahl in
The Wanderers (USA 1979, 117 Min.)
Philip Kaufman erzählt die Geschichte der Söhne italienischer Einwanderer, die sich in den 60er Jahren nach dem Schlager "Wanderers" benannt haben und sich mit Jugendbanden anderer Bevölkerungsgruppen herumschlagen.

Freitag, 8. August: Michel Piccoli in
Themroc (F 1972, 110 Min.)
Ein Anstreicher in Paris schmeißt seinen Job hin, mauert seine Wohnungstür zu, wirft seine Möbel auf die Straße und grillt den anrückenden Polizeibeamten. - Anarcho-Klassiker mit nur zwei Worten: "Themroc?" "Rock them!"

Samstag, 9. August: Fotzen-Ole in
Rocker (BRD 1971, 85 Min.)
Regisseur Klaus Lemke tauchte ein in die Halbwelt von St. Pauli - mit Darstellern aus dem Milieu. O-Ton Lemke: "Die Rocker waren richtige Banditen. Kamen ans Set zum Drehen und haben sich einen Dreck um mich geschert. Haben weiter gemacht wie letzte Nacht, Suff, Schlägerei und mit Drogen gehandelt."


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