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Warum neue Ausbildungsberufe
Ein Überblick über die neuen Ausbildungsberufe in der Medien- und Kommunikationsbranche

Der Wunsch nach anerkannten bundeseinheitlichen Ausbildungsgängen kam aus der Berufspraxis. Zwar hatten Fernsehanstalten und Atelierbetriebe bisher schon lange ihre eigenen Ausbildungswege geschaffen, aber diese waren immer speziell auf den eigenen betrieblichen Bedarf ausgerichtet, der in der freien Medienwirtschaft von Betrieb zu Betrieb aber sehr verschieden sein kann. Der Qualifikationsstandard der so "Angelernten" war daher auf sehr unterschiedlichem Niveau. Die bisherigen Ausbildungsgänge, wie z.B. Cutterassistent oder Bild- und Tontechniker, waren staatlich nicht anerkannt. Dies führte zu Problemen beim Arbeitsplatzwechsel und auch bei der sozialrechtlichen Absicherung. Erste Erfahrungen mit dualen Ausbildungsberufen in diesem Sektor wurden mit Pilotprojekten in Hamburg und Köln gewonnen. Da originäre Ausbildungsberufe nicht zur Verfügung standen, wurde in technischen Ausbildungsberufen ausgebildet, die mit Zusatzqualifikationen versehen waren. So bildete der Norddeutsche Rundfunk (NDR) zusammen mit Studio Hamburg für ihre Belange Kommunikationselektroniker /-innen mit der Zusatzqualifikation "Medienproduktion Bild/Ton" aus. In Köln wurde bei einer Reihe von AV-Produktionsfirmen sowie bei RTL und dem WDR die Ausbildung im modifizierten Ausbildungsberuf des Film- und Videolaboranten durchgeführt.

Aufgrund dieser Erfahrung und auf der Basis von Forschungsergebnissen des Bundesinstituts für Berufsbildung wurden 1995 als erstes die Verordnungen über die Berufsausbildung zum/zur "Mediengestalter/in Bild und Ton" und zum/zur "Film- und Videoeditor/in" mit Sachverständigen aus der Berufspraxis erarbeitet.

Parallel zur Arbeit dieser Sachverständigen wurden die Kultusministerkonferenz-Rahmenlehrpläne als Vorgabe zur Erstellung der länderspezifischen Rahmenlehrpläne für die Berufsschulen von einem Rahmenlehrplanausschuß der KMK erarbeitet und mit dem Ausbildungsrahmenplan abgestimmt. Diese ersten Ausbildungsberufe sollen:
  • eine breite Basisqualifikation schaffen, die einen Einsatz auf vielen Arbeitsplätzen in unterschiedlichen Betrieben und Branchen ermöglicht.
  • eine langfristige Verwertbarkeit der erworbenen Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt gewährleisten
  • eine Grundlage für eine berufsbezogene Fortbildung, insbesondere zur Bewältigung des technischen Wandels und beruflichen Aufstiegs bilden.


Für die Printmedien, Werbeagenturen und Multimediaproduktionen wurde zeitgleich der Werbe- und Medienvorlagenhersteller/in als Berufsbild entwickelt, der mittlerweile im Mediengestalter für Digital- und Printmedien aufgegangen ist. 1997 kamen vier neue Berufe in der Informations- und Kommunikationsbranche dazu. Seit 1998 ist der Ausbildungsberuf Fachkraft für Veranstaltungstechnik neu geregelt. Weitere Informationen dazu unter Ausbildungsberufe für die AV-Medien.

Sie haben es jetzt selbst in der Hand!

Sie können in einer Reihe von staatlich anerkannten Ausbildungsberufen Fachkräfte für Ihren Betrieb selbst ausbilden:

Mediengestalter/in Bild und Ton
Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien
Film- und Videoeditor/in
Kauffrau/-mann für audiovisuelle Medien
IT-System-Elektroniker/in
Fachinformatiker/in
IT-System-Kaufmann/-frau
Informationskaufmann/-frau
Fachkraft für Veranstaltungstechnik
Veranstaltungskauffrau/-mann
Bühnenmaler/in und-plastiker/in


Für staatlich anerkannte Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz gilt

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Lernort: Betrieb und Berufsschule

Abschlußprüfung: durch die Industrie- und Handelskammer

Wenn Sie noch Fragen haben, Hilfe bei der Durchführung benötigen oder Panik vor der Ausbildereignungsverordnung haben, können Sie bei den örtlichen IHKs sich gerne beraten lassen. Dort gibt es eigene Berater für genau diesen Zweck.

Für die Ausbildung zum Mediengestalter für Digital und Printmedien können Sie auch über aim einen Ausbildungsleitfaden beziehen, der sich neben der Erstellung eines Ausbildungsplans und Ihres Ausbildungsprofils zusätzlich mit den Möglichkeiten der Ausbildungskooperation befasst.

Jetzt ausbilden - Ihr Vorteil

  • Personalgewinnung im eigenen Betrieb - Kein Risiko mit Betriebsfremden
  • Motivierte Fachkräfte mit Praxiserfahrung. Neue Ideen und kreative Visionen werden zum Thema.
  • Ausbildung in eigener Verantwortung nach betrieblichen Schwerpunkten.
  • Breite Qualifikation und Flexibilität durch Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Innovationen und neue Techniken finden schneller ihren Einzug in den Betrieb.
  • Imagepflege für den eigenen Betrieb. Sie stellen sich den
  • gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zeit und beweisen
  • unternehmerische Verantwortung.

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