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Meldung
Ausstellung ortsbezogener künstlerischer Installationen:
Orte im Wandel.RADBOD
Köln – Vom 14. Juli bis 14. August 2002 findet auf dem ehemaligen Zechengelände RADBOD, Hamm Bockum-Hövel, An den Fördertürmen, die Ausstellung „Orte im Wandel.RADBOD“ statt. Neun Projekte beschäftigen sich mit der Arbeitssituation der Bergleute und dem Grubenunglück von 1908.

Die Ausstellung im Rahmen des regionalen Festivals kultur_medien_raum und Teil der interkommunalen Initiative Fluss Stadt Land, vom Ministerium für Stadtentwicklung und Wohnen, Kultur und Sport gefördert, wird am 14. Juli um 15 Uhr eröffnet.

„Wenn der Wind weht“, die Installation von Yat Roeb, Studentin an der Kunstakademie Münster, ist beispielsweise eine sprachliche Assoziation des Aufrufs „Wenn der Wind schlecht steht – keine Wäsche aufhängen“ aus der inzwischen Geschichte gewordenen Bergbau-Ära.

Jürgen Lemke von der Kunstakademie Münster zur Auswahl des Ortes: „Der besondere Reiz liegt dabei darin, die Orte in dem Spannungsfeld einer historisch gewachsenen – von den Spuren der Arbeit und auch des Verfalls gezeichneten – Situation und ihrer zukünftigen Nutzung künstlerisch zu arbeiten.“ So stehen die Zeche RADBOD und die Stadt Hamm beispielhaft für den Umbau alter industrieller Produktionsstätten in neue Gewerbe- und Wohnquartiere. (bp)
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